Fallstudie · Branchenbeispiel

E-Rechnung in der Praxis: Was seit dem 1.1.2025 gilt

Seit dem 1.1.2025 muss jeder Betrieb im B2B E-Rechnungen empfangen können — auch der Handwerksbetrieb. Was genau eine E-Rechnung ist, welche Fristen für das eigene Ausstellen laufen und was ein Assistent davon vorbereiten kann (und was nicht), steht hier. Quellen: BMF-FAQ und ZDH — keine Kundenprojekte, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Projekt: Umsetzungskonzept E-Rechnung für Handwerksbetriebe · Werkzeug: KI-Rechnungsassistent (Konzept), E-Rechnungsformate (XRechnung, ZUGFeRD), Handwerkersoftware · Zeitraum: Recherche September 2026 · Stand: Pflichten und Fristen nach BMF-FAQ und ZDH zusammengefasst, keine eigenen Kundenprojekte

Kennzahlen

seitdem gilt die Empfangspflicht für E-Rechnungen im B2B

1.1.2025

BMF-FAQ E-Rechnung

europäische Norm, der eine E-Rechnung entsprechen muss (z. B. XRechnung, ZUGFeRD)

EN 16931

BMF-FAQ E-Rechnung

laufen die Übergangsregeln für das Ausstellen von Papierrechnungen aus

Ende 2026 / 2027

BMF-FAQ E-Rechnung, abhängig vom Vorjahresumsatz

gesetzliche Grundlage der E-Rechnungspflicht

§ 14 UStG

BMF-FAQ E-Rechnung, ZDH

Der Ablauf, in Bewegung

Vom Leistungsstand zur prüfbaren E-Rechnung

So läuft der Prozess Schritt für Schritt — vom Auslöser bis zur menschlichen Freigabe.

  1. Leistungsstände liegen im Projekt

    Aufmaße, Stunden und Material sind dem Auftrag zugeordnet — die Grundlage jedes Rechnungsentwurfs.

  2. Der Assistent bereitet den Entwurf vor

    Positionen, Mengen und Beträge werden aus den Leistungsständen zusammengestellt.

  3. Strukturierte E-Rechnungsdaten entstehen

    Der Entwurf wird im Format nach EN 16931 aufbereitet (XRechnung oder ZUGFeRD), nicht als PDF.

  4. Das Büro prüft

    Beträge, Positionen, Umsatzsteuer und Pflichtangaben — ohne Freigabe geht nichts raus.

  5. Versand und Empfang

    Der Versand erfolgt nach Freigabe; eingehende E-Rechnungen werden geprüft und abgelegt.

Der Ablauf wiederholt sich automatisch — so kannst Du jeden Schritt in Ruhe verfolgen.

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Was seit dem 1.1.2025 gilt

Seit dem 1.1.2025 müssen alle Unternehmen im B2B E-Rechnungen empfangen können — auch Handwerksbetriebe. Eine E-Rechnung ist kein PDF: Sie muss einem strukturierten, maschinenlesbaren Format nach der europäischen Norm EN 16931 entsprechen, in Deutschland typischerweise XRechnung oder ZUGFeRD. Die gesetzliche Grundlage ist § 14 UStG; die Details stehen in den Fragen und Antworten des Bundesfinanzministeriums.

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Die Übergangsfristen beim Ausstellen

Für das eigene Ausstellen gelten Übergangsregeln: Bis Ende 2026 dürfen Betriebe mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz noch Papierrechnungen ausstellen, bis Ende 2027 alle anderen — jeweils nur mit Zustimmung des Empfängers. Stand dieser Angaben: BMF-FAQ, September 2026. Die Fristen und die Besonderheiten Deines Falls prüft im Zweifel Dein Steuerbüro — diese Seite ersetzt keine Steuerberatung.

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Was ein Assistent vorbereiten kann

Der Rechnungsassistent übernimmt die Zusammenstellung: Er zieht Leistungsstände, Aufmaße und Stundenzettel zusammen, erzeugt den Rechnungsentwurf und bereitet die strukturierten E-Rechnungsdaten im passenden Format auf. Er prüft die Pflichtangaben gegen eine Checkliste. Was er nicht tut: Rechnungen ohne Freigabe versenden, Preise festlegen, Umsatzsteuerfragen entscheiden. Versand und fachliche Prüfung bleiben beim Büro.

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Was zu beachten ist

Drei Punkte: Pflichtangaben — die E-Rechnung muss dieselben Angaben enthalten wie die Papierrechnung (§ 14 UStG), die Struktur ersetzt keine Inhalte. Aufbewahrung — E-Rechnungen müssen wie alle Rechnungen aufbewahrt und maschinell auswertbar bleiben; kläre, wo Deine Software ablegt. Empfang ohne eigene Software — wer keine E-Rechnungssoftware hat, kann E-Rechnungen ansehen und verarbeiten lassen; die BMF-FAQ nennt die Wege. Und wie immer: keine Kundendaten ohne geklärte Verarbeitung (DSGVO).

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Was davon bei euch gilt

Der Einstieg ist zweigeteilt: Der Empfang ist Pflicht seit dem 1.1.2025 — kläre, wie Dein Büro eingehende E-Rechnungen heute verarbeitet. Das Ausstellen hat Übergangsfrist — nutze sie für einen Pilot: Rechnungsentwürfe laufen parallel zum bisherigen Weg, bis sie fehlerfrei beim Büro ankommen. Erst dann wird der Assistent in die Rechnungsstrecke eingebunden.

Timo Brandt, Der ProzessmeisterTimo BrandtDein Ansprechpartner
Mit Deinem Betrieb anfangen

Welcher Ablauf kostet Dein Team gerade zu viel Zeit?

Bring einen typischen Vorgang und die Namen Deiner Programme mit — ob Handwerkersoftware, Kalender oder E-Mail. Wir prüfen Datenzugang, Aufwand und Freigaben. Wenn eine einfache Softwarefunktion ausreicht, brauchst Du dafür keinen KI-Agenten.

Kundenbewertungen

Erfahrungen mit Der Prozessmeister

Bewertungen zur Zusammenarbeit mit Der Prozessmeister. Sie sind keine Referenzen für abgeschlossene Handwerks-Projekte.

5,08 Rezensionen auf Google
Kurzfazit nach drei Monaten: weniger Medienbrüche, mehr Transparenz, messbare Effekte. Der Prozessmeister liefert Substanz statt Show – und bleibt auch nach Go-Live erreichbar. Genau die Art Partner, die man im Mittelstand braucht.
Hendrik KrämerRezension auf Google
Was mich überzeugt hat, war die Priorisierung: erst die Prozesse, dann die Tools. Dadurch blieb das Budget im Rahmen, und wir vermeiden jetzt teure Umwege. Supporttickets gehen um 30 % schneller durch – messbar, nicht gefühlt.
Ich war skeptisch bei „KI in der Buchhaltung“. Nach dem Workshop liefen Belegklassifizierung, Kontierungsvorschlag und Freigabe-Flow wie versprochen. Der Mensch bleibt in der Kontrolle, aber die Vorarbeit macht jetzt die Automatisierung. Beratung top, Umsetzung noch besser.
Weitere 5 Bewertungen lesen
Unser Controlling hat dank Automatisierung täglich frische Kennzahlen in einem kompakten Looker-Studio-Board. Keine Excel-Hölle mehr, keine Diskussion über „die Zahl von gestern“. Beratung schnell, sauber, verlässlich.
Wir haben gemeinsam einen Assistenten für Vertriebs-E-Mails entwickelt, der Tonalität und Produktlogik beachtet. Qualitätssicherung läuft mit Stichproben, alles DSGVO-konform. Spürbar weniger Copy-Paste, mehr Zeit für echte Gespräche.
Im Recruiting entstand eine Pipeline, die Eingänge vorsortiert und Termine automatisch koordiniert. Absagen sind wertschätzend, Zusagen schnell – unsere Time-to-Hire sank deutlich. Klare 5 Sterne.
Clara SchäferRezension auf Google
Exzellente Veränderungsbegleitung: Stakeholder früh eingebunden, Einwände ernst genommen, kurze Lernvideos produziert. Der Übergang in den neuen Prozess war erstaunlich friktionsfrei. So geht Umsetzung.
bin sehr dankbar das ich das team kennengelernt habe. prozesse optimiert, wieder zeit für’s eigentliche business, und die ergebnisse sprechen für sich. timo & co. = toparbeit

Quelle: Google-Unternehmensprofil „Der Prozessmeister KI Agentur Hamburg“. Stand: . Die Texte sind unverändert übernommen. Persönliche Erfahrungen sind keine Zusage für andere Projekte. Aktuelle Bewertungen bei Google ansehen.

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